Samstag, 09.05.2020   21.00 Uhr

Einlass:  20.00 Uhr

NIGHT REPAIR

 Jazz, Folk, Indie

 „I want the vibes to hit the listener really hard“, sagt Martin Stender, bekannt als Songwriter der experimentellen Jazz-Band Girls in Airports, deren Sound schon als „Zukunft des Jazz“ gefeiert wurde, über sein erstes Soloalbum. Eine überraschende
Aussage über ein tatsächlich großenteils sanftes Album. „Night Repair“ ist jedenfalls das Resultat etlicher Aufnahmesessions, die der Kopenhagener Saxophonist in Studios, Kirchen und Schlafzimmern tätigte. „Wenn sie zu einem neuen Song von mir improvisieren, fühlt es sich an, als behandelten wir einen Jazz-Standard“, sagt Stender über die Arbeit mit Girls in Airports. „Es gibt einen Ausgangspunkt, und ich weiß nie, wo es hingehen wird. Für mein Soloalbum wollte ich daher mehr Kontrolle über den Sound haben.“
Abgesehen von Stenders Saxophon ist „Night Repair“ um zwei Instrumente zentriert, die bei Girls in Airports nicht vorkommen: Bass und Gitarre. Mit dem sanft gezupften NO2 ist sogar ein Stück mit Solo-Gitarre dabei. Dessen folkiges Thema kehrt übrigens im Titelsong „Night Repair“ zurück, das mit psychedelischem Jazz beginnt, sich in minimalistische Ambient-Sphären eines Brian Eno erhebt und in ein elektrisierendes Schlagzeug-Saxophon-Finale mündet. Auf Night Repair finden sich auch generell vermehrt analoge Synthesizer; „Synths sind zu einem sehr reinen Klang fähig“ begründet der Komponist diese Entscheidung. „In ihrem Ton höre ich
Jugend und eine gewisse Unschuld.“
„Night Repair“ ist zudem an kein Genre gebunden, bezieht Einflüsse zu gleichen Teilen aus Indie Pop, Jazz, Folk und zeitgenössischer Klassischer Musik ein. Zuweilen auch mit düsteren Elementen (NO4) schafft Stender vor allem Atmosphäre:
verträumt, beruhigend, erhebend, berauschend und eben auch mal bedrohlich. „Ich möchte den Zuhörer überwältigen, mit möglichst einfachen Mitteln“, sagt der Däne. „Wenn die Musik sanft ist, gibt es keinen Abwehrmechanismus beim Zuhörer. Er lässt sich ganz darauf ein. Und dann kann alles passieren! Wie bei einem Roman: Der Autor muss aufrichtig sein, darf die Aufmerksamkeit seiner Leser nie für eine Selbstverständlichkeit halten. Genau das habe ich auch versucht.“ „Vielleicht sogar die Geburt einer neuen Form des Jazz“ - Kieler Nachrichten 2.2019
Martin Stender – sax
Henrik Olsson – guitar
Jeppe Skovbakke – bass
Sean Carpio - drums
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Veranstaltungspreis:  VVK: 12€, 1€ Kulturticket (zzgl. Gebühren) // AK: 15€

Facebook: https://www.facebook.com/nightrepairmusic/

Homepage: https://nightrepair.net

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